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LOCKER IM SCHRITT - NORMALITÄT

Die Gestik geht der Mimik mit Griff in den Schritt einen voraus und man selbst locker im Begriff alles wird wieder.

Der Verstand ist ein Vermögen von Begriffen. Eher ein Archiv, aufgebaut wie eine Stadt. Um zu begreifen wägt man ab, welcher Weg einzuschlagen ist ohne Menschlichkeit, Sinnlichkeit und Freiheit einbüßen zu wollen. Man taumelt durch Vergnügungsviertel und Lieblingsstraßen, sucht nach der nächstgelegenen Reparaturwerkstatt, hat sein kleines Geheimversteck, das man vielleicht auch nur und wenn überhaupt dem liebsten Menschen zeigt und gerne findet man sich plötzlich in verschlafenen Hinterhöfen oder fremden Gärten wieder die gegossen, gepflegt oder vernachlässigt werden. Neben Vergessen, Verdrängen in und aus Kurz- oder Langzeitgedächtnis mit Spekulationen oder eigenen kleinen Forschungen zum Präventionsparadox wäre auch manchmal ein guter Zeitpunkt für Nachdenklichkeit zur ernsthaften Einsicht. Aber ehrlich, wie schön es ist Dinge wieder falsch zu machen. Mancher ins Abseits geschossener Gedanke macht plötzlich Karriere und eine letzte Klarheit gibt es ohnehin nicht. Mit strategischer Orientierungslosigkeit stapft man bedenkenlos gen Generalamnestie auf dem Tabubruch des Hedonismus. Und bevor man weiter inne hält man die Hand eines Anderen in unabhängiger Äquidistanz zur absurden Grenzpolizei.



Hauptsache unterhaltend und geistreich nicht besonders wissenschaftlich fundiert aber eben feuilletonistisch in futuristischer Transformation mit dem Vorhaben die Aufgeregtheit zu relativieren, begeben wir uns in alltägliche Erfahrung zurück. Oder auch vor und neben allen anderen in weniger alltägliche Erfahrung erfolgt die Erweiterung der redundanten Gruppe temporär. Die Frage nach der Veränderbarkeit des Menschen wird nun da aber spannend wo es gewissermaßen gegen die Fließrichtung seiner Bedürfnisse geht. So auch das Wollen mit dem Sollen und in der Normalität für Absurdität in Aufregung am selben Abend mit und dann nach Hause. Ein zufallsbedingter Kompromiss in Neuansätzen als Dialektologie der Tradition gilt der Verständigung. Die Gestik geht der Mimik mit Griff in den Schritt einen voraus und man selbst locker im Begriff alles wird wieder. Wie Normalität, wenn es nicht bedeutet sich im alltäglichen selbst zu belügen.



Auf den ersten Blick scheint es normal nur heute nicht, denn es regnet.

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