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IDEE - OH DER IDEALE MITTELPUNKT

Die von uns bewirtschafteten, metamorphen Erinnerungen funktionieren nahezu wie ein Rezept zur Emanzipation.

In der Mitte zu sein heißt nicht wichtiger zu sein als andere. Es geht auch nicht um die Unterordnung doch aber eher um die Einordnung und Kontextualisierung unserer kollektiven Erinnerung. Wir sind mit unheimlicher Aktualität gerade auf einer gesellschaftlichen, kulturellen Bruchlinie die uns herausfordert eine persönliche innenpolitische Effektivität zu erzeugen, besser noch: zu steuern. Das hierfür natürlich eine beachtliche strategische Leistung aufzubringen ist und höchst an unser Stammesdenken angedockt werden muss, klingt erst mal marktradikal. Apropos Markt. Der Föderalismus wird gerade ziemlich umstritten diskutiert, dabei belebt er doch ein sehr ausgleichendes und stabilisierendes System mit wechselseitiger Kontrolle, gegenseitiger Rücksichtnahme aber auch mit einem gewissen Kompromisszwang. Genügend Auswahl um sich unter Obst und Gemüse doch etwas auszusuchen.


Um die passende Anfangsdynamik hier rein zu bringen, gehe ich nicht gleich mit dem Spaten aufs Feld und setze mal den vorerst kleinen Gedanken. Da gibt es eine ganz bäuerliche Redewendung. Sie hat mit Vieh zu tun und mit Mist. Den gibt es ja schließlich auch immer. Jedenfalls kann in einer Art Selbstjustiz jeder schon auf dem Markt unseres identitären Multikulturalismus nach Politikprinzip eine Ideologie erzeugen. Welchen Anspruch hat man darauf sich einer scheinbar weltfremden Theorie zu widmen, sich einer sozialen oder kulturellen Gruppe anzuschließen oder auch einfach ein politisches Ziel im totalitären System zu vergegenwärtigen - das auch „nur“ sehr souverän in einen ökonomischen Prozess des Imperialismus verwickelt ist? Welchen Anspruch hat ein Anderer, Anderes, ein System dies jemandem zuzuweisen?


Nunja, im erster Linie ist es doch die kulturelle Polarisierung einer tiefen grundsätzlichen Spaltung als Schlüsselszene der politischen und gesellschaftlichen Wirkungsmacht. (?) Diese These lehne ich mal sehr stark im Grundsatz an das Grundgesetz. Aber mit einer Re-Aktualisierung des kultivierten und legitimierten, doch schon überkommenen Denkapparats, besteht in unserem unmittelbaren Jetzt - Krise, Wende, Wandel - die Möglichkeit uns von einer venenösen, nahezu ohnmachtenden Selbsttäuschung zu entfernen, ein paar Gedanken zu modernisieren und unsere progressiven Lager, unsere Avantgarde zeitgemäß zu kosmopolitiseren. Grundlage schaffen, sozusagen.


Die von uns bewirtschafteten, metamorphen Erinnerungen funktionieren nahezu wie ein Rezept zur Emanzipation. Als Befreiung einer Kontinuität aus dem Zustand einer ständigen Abhängigkeit und ganz und gar nicht obstinat.

Sie fundieren als Foedus im zwangsläufigen Wettbewerb – man kann es Enttraditionalisierung, Entstandardisierung oder auch Individualisierung nennen, ohne nun auf Begrifflichkeiten zu verharren (das mache ich ein andermal) - mit einer Vielfalt an Mittelpunkten die lebensstilmäßig aber auch mal Disruption schätzen. Das Verhältnis in der Mitte finden, sozusagen.


Wer macht uns zu dem wer wir sind? Wo beginnt ein Gedanke ideologisch?

Geht es mit einem Algorithmus als Katalysator gegen das Symbol eines generellen Kulturkampfes?





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