top of page

WER HAT'S ERFUNDEN UND WAS WAR - GEMEINSAM ORIGINELL?

Daraus ließe sich doch aber auch ein Zebrastreifen beider Seiten machen. Wie ein Barcode für mehr Gemeinsamkeit. Entgegen der bisherigen schwarz-weiß-Praxis unserer Eigenbrötlergesellschaft.

Und wenn mich die Systemkonformität wieder zurechtwies, aufgrund meines Widerwillens, sich an die wenigen Regeln zu halten, auf die sie besteht, lenken für mich scheinheilig schon andere ab um nach effektvoller Pause mit hervorblitzender Zunge ein leises Geräusch zu erzeugen, das eine individuelle Note des allgemeinen Disrespekts erzeugt und setzt. Das die Solidarischen allerdings in den Wahnsinn treibt. So auch mich.

Aber welche sozialen Konventionen nerven dich? Und überhaupt muss ich gar nichts. Das Resultat meiner damaligen Phase destruktiver Arbeitsbelastung ist für mich als eine Grenzerfahrung gut gewesen und um nun ein Projekt so schnell wie möglich voranzutreiben, das den Baum pflanzt der mir später meinen Obstkorb füllt. Und auch praktisch außerplanmäßig planmäßig so zukunftsorientiert meine Gesprächskultur bereichert. Und deine. Eure. Ihre.


Das letzte Makel der Nicht-Premiumhaftigkeit solcher Aufbruchsgedanken verschwindet als ich auf den Berg instrumentalisierter Grundprinzipien unterschiedlichster Wertematrizen starre und staune. Erschreckend populär ist eine fragliche Intellektualität wenn es um die realistische Einschätzung von wahrscheinlichen Entwicklungen geht sowie die normativ geleitete Spekulation, die Chancen herausarbeitet was unser gesellschaftliches Verständnis und Zusammenleben betrifft. Die Würde allerdings steht unter einem Instrumentalisierungsverbot. Unantastbar. Meint man. Ich lehne mich weit aus dem Fenster. Aber ein Paradoxon, die Gegenbewegung, in dem ein Objekt das sich nach vorne bewegt während es sich selbst nach hinten dreht, kommt einer Wandlungsform in unserer Gesellschaft gleich, die sich nach vorne bewegt in dem das Antreiben des Movens sich nahezu in eine Adoleszenzperspektive beugt. Wie beispielsweise der Imperativ der Vermögensverteidigung, byzantinischer Akademismus oder die vergegenständlichte Orientierungskraft neoliberaler Meinungen.

Manche Phänomene entziehen sich jedoch jedem Erklärungsversuch und viele Menschen zeigen sich wenig empfänglich, für die Deutung konkreter Beweise.


Den oben verwendeten Begriff ‚populär’ zu nehmen - weil er üblich ist - ist hier womöglich eine inferiorisierende Bezeichnung und trägt definitiv auch so keine Unschuld. Das zurecht verwendete Plural kaschiert vorerst noch eine Art Gewalt mit vielleicht der Folge einer langsamen, tiefen, irreversiblen Verwandlung die - hier spreche ich jetzt von mir - meinen Körper nicht weniger als meinen Geist erfasst. Das Produkt der intellektuellen Meinung, lässt sich hier aufgrund es Überangebots eben leicht manipulieren und so davon auch den Markt entlasten, um es auf andere Zwecke umzuverteilen. Frei von blinder Realitätsgläubigkeit gewinnt das Interesse zum aktiven Wandel und zur lohnenswerten Neubetrachtung für Notwendigkeit meines alltäglichen Lebens.

Ich hole meine psychologische Klaviatur wieder aus dem Schrank nützlicher Werkzeuge. So erscheint mir das Eigentliche, anthropologisch zwar vorerst etwas konfus aber kann mich dennoch immer wieder überwältigen und entgrenzt wahrlich meinen Standpunkt.

Also spaziere ich los.

An einem Nachmittag. Über eine sonst recht belebte Hauptstraße. Ein großes Warenhaus, innen in Trümmern, ein paar schäbige Läden, eine Menge Laub und Kleinmüll fegen mit dem Wind über den Boden und nur noch mit Brettern verschalte Schaufenster hätten jetzt gefehlt um dem Bild passend zuzutun. Eine Gruppe junger Jugendlicher auf dem einen Bürgersteig, eine schnatternde zeitige Gänseherde auf dem anderen. Aber unnahbar, wie sie drüben gelangweilt und laut unter raubeiniger Troubadour den heutzutage puerilen Flirt vom Ressentimentkino einleitet. Übertragbar. Und über tragbare Toleranz habe ich mich erst geäußert.


In der Mitte gehe ich. Die Expertin. Spezialistin auf meiner eigenen Gesprächslinie in Re-Aktualisierung vom Verhältnis politischer Normative und endemisch empirischer Wissenschaft. Klar meiner Selbst. Wie jeder. Der auf dieser Linie balanciert.

Daraus ließe sich doch aber auch ein Zebrastreifen beider Seiten machen. Wie ein Barcode für mehr Gemeinsamkeit. Entgegen der bisherigen schwarz-weiß-Praxis unserer Eigenbrötlergesellschaft.


Niemand soll nach meinem Fasson selig werden, trotzdem nehme ich einen kläglichen Rest Dreistigkeit mit hinzu und behaupte, mehr und leichter zugängliche politische Bildung gegen ignorante Dialektik helfe, den Zusammenhang zwischen Meinungsbildung und Ohrfeigen anders begreifen zu können. Wäre so zumindest eine zeitgemäßere Form staatsbürgerlicher Lektionen.

Es lohnt sich in Bürgerkompetenzen zu investieren, politische Teilhabe zu fördern und die wesentlichen Ziele für die Aufmerksamkeit einer Wertegemeinschaft mit qualitativ hochwertigem, notwendigem Wissen auszustatten. Nur schon auf den ersten Blick, interpersonell betrachtet, produziert dies Potenzial zur mobilisierten Solidarität und dadurch durchaus wünschenswerte Ziele. Und ich wage zu behaupten, diese Diskussion lässt sich auf einige ethische Dilemmata ausbreiten. Neben politischer Meinungsbildung und aktuellem Krisenverständnis auf Grundprinzipien in der Alltagsabhandlung wie staatliche Steuerbeiträge.

Eine Ideologie des kollektiven Wohlergehens und derer Freiheit bietet genauso gemeinsamen Schutz. Eben die Idee eines Miteinanders. Jeder kann hier seine Steuern beitragen. Also sind Steuer beitragende. Beitragen kann man sichtlich nur in einer Gruppenaktivität. In dem Moment in dem ich sage ich trage dazu bei, impliziert es automatisch eine Gruppe die Kollektiv ein gemeinsames Ziel verfolgt. Hätten wir das. Über dem aktuellen Stellenmarkt in der Zeit beziehen zwei wunderbare Gründerinnen Position zum Kampf für mehr Gemeinsamkeit.

Noch immer stelle ich die Frage: Wo beginnt ein Gedanke ideologisch? Füge hinzu: Steht Ideologie im unmittelbaren Jetzt in Selbstbestimmung und ermöglichenden Interessen sowie eigenmächtiger Selbstverantwortung?




Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

EINRÄUMLICHER GEDANKE

Ein räumlicher Gedanke sich einzugestehen. Wenn man erstmal mit dem Fundament beginnt, dem Stehen, also dem auf den Füßen gestellten auf-einer-Stelle-verharren, bleibt sichtlich genug Raum, den M

Comments


IMG_4185_Facetune_22-08-2021-21-58-26_edited.jpg

Kontakt

@sophiawagner.pdf

oder 

sophiawagner.info@

gmail.com

LÄNGER BETRACHTET

MINIATUREN

bottom of page